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Haben Bäume einen bestimmten Durchmesser erreicht, werden sie geerntet. Sie machen Platz für die nächste Generation, die bereits unter ihrem Kronendach auf das notwendige Licht wartet. Der natürliche Kreis schließt sich und der Kreislauf beginnt von neuem. Der Zeitpunkt, wann ein Baum hiebsreif ist, hängt von Faktoren wie Baumart, Alter, Gesundheitszustand, Standort usw. ab. Grundsätzlich kann man sagen, dass ein Baum dann hiebsreif ist, wenn sein jährlicher Wertzuwachs am Maximum angelangt ist. Ab diesem Zeitpunkt steht er für eine Nutzung zur Verfügung.
Ob und wann er dann genutzt wird, hängt von weiteren Faktoren ab. Die wichtigsten sind die Vermarktungsmöglichkeiten des Holzes, die ökonomischen und ökologischen Bringungsmöglichkeiten, verfügbare Arbeitskapazitäten sowie die Witterungssituation. Bei der Holzernte unterscheidet man zwischen den beiden Grundformen Einzelstammnutzung und Kahlhieb, wobei es zahlreiche Modifikationen dieser Grundformen gibt. |
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Bei der Einzelstammnutzung werden nicht alle Bäume eines Bestandes gleichzeitig geerntet. Einzelne Stämme werden so entnommen, dass der verbleibende Bestand weder beschädigt noch destabilisiert wird. Durch das auf den Waldboden einfallende Licht kann die Naturverjüngung aufwachsen. Die Einzelstammnutzung hat gegenüber dem Kahlhieb in den letzten Jahrzehnten an Bedeutung gewonnen. In bestimmten Situationen ist sie jedoch nicht sinnvoll anwendbar. In solchen Fällen kommt der Kahlhieb zum Einsatz. Diese Methode wird dort zum Abtrieb unerwünschter Monokulturen angewendet, wo eine Mischwaldverjüngung nicht zu erwarten ist. Ebenso in bringungstechnisch schwierigen Lagen, in kranken oder genetisch schlecht veranlagten Wäldern. Mitbestimmend für die Wahl der Erntemethode sind auch die ökologischen Eigenarten der Baumarten des Ausgangsbestandes und die Verjüngungsziele. Schattbaumarten wie die Buche und die Tanne eignen sich besonders für die Einzelstammnutzung, da ihre Verjüngung sich bereits auf stärker beschatteten Waldflächen etablieren kann. Lichtbaumarten wie beispielsweise die Lärche benötigen hingegen für die Ansamung junger Bäume eine wesentlich höhere Belichtung, so dass im Ausgangsbestand mehrere Bäume gemeinsam geerntet werden müssen, um genügend Licht an den Boden gelangen zu lassen. Die Art des Holzernteverfahrens (Fällung, Bringung) ist abhängig von der Qualifikation und Verfügbarkeit von Forstarbeitern, technischer Ausstattung, Walderschließung und der Topographie. Grundsätzlich muss zwischen ökonomischen und ökologischen Gesichtspunkten abgewogen werden. Zur Beurteilung der Wirtschaftlichkeit sind außer den Holzerntekosten, die Vermeidung von Schäden am verbleibenden Bestand und an der Verjüngung maßgebend. Auf Grund der sehr steilen Hanglagen verfügt der Forstbetrieb Mayr-Melnhof über jahrzehntelange Erfahrungen in der Holzernte mit Seilgeräten.
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Schon Anfang der sechziger Jahre wurde der "Gösser Seilkran",
das erste mobile Kippmastseilgerät in Mitteleuropa, entwickelt.
Seitdem wurde diese Technik kontinuierlich weiterentwickelt.
Mittlerweile gelten die mobilen Seilgeräte Wanderfalke
und Syncrofalke, sowie der dazugehörige Laufwagen MM-Sherpa, zu den Marktführern in Europa und werden
weltweit eingesetzt
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Nähere Einzelheiten zu den Forstseilgeräten von Mayr-Melnhof
finden Sie
hier.
Einen Ansprechpartner zum Thema Holzernte
finden Sie
hier.
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